Eskimo Callboy rockten mit ihrem Album The Scene das Wiener Flex

Fotos On Stage

Eskimo Callboy waren am 20. Oktober erneut in Österreichs Hauptstadt zu Gast. Die sechs Jungs aus Castrop-Rauxel machten am Freitag zusammen mit internationaler Verstärkung erneut Wien unsicher. Ab ca. 19 Uhr waren die drei Bands dann live im Flex auf der Bühne.

Den Anfang machten die Kalifornier von Slaves. Post-Hardcore gemischt mit experimentellem Rock mit ernsten Lyrics kam zwar etwas unerwartet für eine Halle voller Metalheads in Party-Stimmung, die einzigartige Stimme von Sänger Jonny eroberte aber zumindest die vorderen Reihen der Halle im Sturm.

Bad Omens standen als zweite Gruppe auf der Bühne. Dass die Amerikaner beim Kultlabel Sumerian Records unter Vertrag stehen, sagt schon einiges über Band aus. Für ihr erstes Album haben sich die fünf Musiker an den großen Bands der Szene orientiert – und das mit Erfolg. Auch live enttäuschen Bad Omens ganz und gar nicht und heizten das Publikum richtig für den Main Act vor.

Nach den etwas nüchtereren Vorbands aus den Staaten wirkte die Party-Band Eskimo Callboy auf ihrem eigenen Headline-Konzert schon fast fehl am Platz. Trotz der musikalischen Differenzen brachten die Jungs aus Deutschland die Stimmung auf einen sofortigen Höhepunkt. Eine perfekte Setlist und die beiden sympathischen Frontmänner ließen das Publikum eine nicht ganz perfekte Performance übersehen. Mit den besten Songs aller Alben brachten die Eskimos die Halle zum Beben. Abgeschlossen wurde der Abend mit dem genialen Lied MC Thunder und einem Nippelbild von Sänger Sushi.