Shadow Windhawk and The Morticians –  Cremation Garden CD Review

Reingehört

Shadow Windhawk and the Morticians ist ein Soloprojekt von Shadow Windhawk – dem Live Gitarristen von Argyle Goolsby und Roving Midnight. Außerdem stand er bei Tragic Black an der Gitarre. Nun haben sie am 21. Mai 2016 ihr zweites Album auf den Markt geschmissen: Cremation Garden. Das Album entstand unter anderem mit der Hilfe von Crowdfunding und fand auf der Plattform www.indiegogo.com innerhalb weniger Monate zahlreiche Unterstützer. 7.000 Dollar sollten gesammelt werden. Dieses Ziel wurde sogar noch übertroffen.

Die Gestaltung stammt von Joel Robinson. Dieser ist zu dem verantwortlich für das Artwork der Sammler Editionen von Texas Chainsaw Massacre 2, Nightbreed, Return of the Living Dead und der Vincent Price Collections.

Kurz aber oho!

Aber was erwartet uns musikalisch? Sagen wir es mal so: Es lässt sich kaum verleugnen, dass Shadow Windhawk mit Mr. Goolsby (Sprich: Blitzkid) zusammen gearbeitet hat. Es handelt sich um ein solides Solo-Album mit sich-treu-bleibendem-Sound, auch im Vergleich mit den Vorgängern.

Das Album ist mit acht Stücken verhältnismäßig kurz geworden – inklusive Intro und Outro. Die Stücke sind bunt gemischt von ruhig bis tanzbar und haben den charakteristischen Horrorpunk-Sound. Die Texte handeln von typischen Themen. Friedhof, Flüche, Liebe – letztere natürlich gewürzt mit der gewissen Priese Schaurigkeit. Das Leichenwagenrad wurde nicht neu erfunden, was aber auch gar nicht schlimm ist.

Man kann das gute Stück als Download und CD erstehen (momentan auf der Website im Shop noch als Erstpressung erhältlich, die auf 250 Stück limitiert ist. Wer eine will sollte sich beeilen, es gibt momentan nur noch knapp 100 Stück!). Weiterhin ist das Album als Vinyl erhältlich – in der schönen Farbe „Funeral Lily White“. Jedoch leider erst ab Dezember 2016. Auch hier ist der dann verfügbare Vorrat (laut Shop) schon sehr begrenzt. Also heißt es auch hier: Wer eine will, sollte sie sich lieber gleich vorbestellen.

Fazit

Ein Spaziergang über den Cremation Garden lohnt sich auf alle Fälle! Nicht nur für alteingesessene Horrorpunks, sondern auch für Leute, die sich für diese Musikrichtung interessieren.