Spotlight: chasepath zeigen uns ihren Weg

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Ganz natürlich und authentisch stellen sich chasepath mit ihrer Debüt-EP The Natural vor: Die Essenz aus beinahe 7 Jahren Bühnenerfahrung präsentieren sie in einem Guß aus Hard Rock bis hin zu sanften Klängen in Unplugged-Manier. Dabei beweist die Band aus Niederösterreich, dass sie die Vielfalt beherrschen und Stile gekonnt für sich adaptieren.

Angefangen bei der warmen voluminösen Stimme der Sängerin Verena Kappel, die auch einen großteil der Lyrics beisteuert, mündet das musikalische Konzept von chasepath in ihrem gesamtem künstlerischen Ausdruck. Jedes Detail und jeder Song wirkt durchdacht und The Natural bietet Freunde von guter Musik ein Rund-um-Paket, dass das Potential der Band deutlich macht.

Hörbar wurde das schon mit der ersten Songauskopplung ihres Debüts bereits einen Monat vor EP-Release: Anrüchig klingt Sunday Sex dem Titel nach, wobei der Text tiefere Fragen des Lebens anspricht wie die Sehnsucht, die aus Träume und Verlangen entspringt. Gefühlvoll, umwerfend und zugleich mit einer stimmlichen Ausdruckskraft die vor „Rock“ strotzt setzt Verena die Vocals um.

Gitarrensolos von Korbinian Groll, die umgehend zum Luftgitarre-Spielen animieren, und eingängigen Basslines und Drums seitens Florian Huber und Beni Klaus machen den Song hörbar rund – und es klingt, als sollte es genau so sein und nicht anders. Diese Natürlichkeit und beinahe organische musikalische Entwicklung von Track zu Track zieht sich durch die gesamte EP, schneidet Elemente des Funk, kehrt zurück zu klassischem Rock und nimmt uns mit auf ein intensives Hör-Abenteuer, das in einem gefühlvollen Unplugged-Bonustrack endet.

chasepath ziehen viele verschiedene Saiten auf und zeigen sich von vielen verschiedenen Seiten, ohne dem Rock untreu zu werden – und haben dabei immer ihre ganz eigene Richtung im Blick.

Der Pfad des Chase – eine musikalische Pholosphie

Diese Richtung und ihr gesamter  künstlerischer Ausdruck endet jedoch nicht bei der Musik, auch wenn diese definitiv das Herstück von chasepath ist. Der Name der Band selbst steht zudem für die metaphorische Geschichte, die seit Beginn in 2010 mitschwingt:

Das Cover von The Natural künstlerisch und bedacht inszeniert. ©chasepath

Chase ist ein fiktiver Charakter, der die Persönlichkeit der Band widerspiegelt: Authentizität und Horizonterweiterung. Das ist gleichzeitig sein Path, auf dem sich die Musik auch bewegen soll. Deshalb kamen die Ideen für das Albumcover auch von chasepath selbst und wurden von der Künstlerin Sarah-Sophier Gruber in Szene gesetzt. Wenn man die CD in der Hand hält, fühlt es sich echt an – bis zum letzten Ton, der letztendlich daraus entspringt.

Ganz abgesehen von den unzähligen Shows, Auftritten und Live-Gigs, die auf die positive Erfahrungs-Bilanz der Band gehen, liefert chasepath so ein versiertes Debüt ab, das sich hören lassen kann. Wir sind froh, dass es das Quartett von der Bühne in’s Studio gezogen hat und sie uns nun solch ein Rock-Schmankerl, auch noch schön angerichtet, servieren. Es wird deutlich: chasepath behaupten nicht nur, sie machen Musik um der Musik willen; sie sind Musiker um der Musik willen – und das mit ganzem Herzen und dabei ganz sie selbst.

chasepath live im Freiraum St.Pölten, Mai 2013. ©Klaus Engelmayer

Ihr wollt selbst in das Debüt von chasepath reinhören? Holt euch die EP The Natural im Digital-Format auf Amazon, iTunes oder Spotify! Oder gebt euch das Spektakel live am 25. Februar 2017 bei der EP-Releaseshow von The Natural im Andino in Wien – zur Facebook-Veranstaltung und mehr Infos geht’s hier.

Ach ja übrigens, außerdem haben sich chasepath für die Planet Festival Tour qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch auch dazu!